Die Kapitaleinkünfte steigern


Das Haus für die Familie wurde einst großzügig geplant und gebaut und ist inzwischen abbezahlt. Doch seitdem die Kinder aus dem Haus sind, ist die Immobilie eigentlich zu groß und vor allem zu teuer – dieses Debakel kennen tausende von älteren Menschen in Deutschland. Was einst dem gehobenen Lebensstil der Familie diente und als Alterssicherung eingeplant war, wird zum Klotz am Bein. Welche Möglichkeiten gibt es nun, um an Kapital zu kommen?

Geld im Alter

Das Prinzip der Immobilienrente beruht darauf, ein eigenes Haus (oder auch eine eigene Wohnung) auf Zeit- oder Leibrentenbasis an einen neuen Eigentümer zu verkaufen. Mit der Immobilienrente erhöht sich dann der finanzielle Spielraum erhöhen. Mit dem zusätzlichen Kapital kann man nun entweder eine Weltreise unternehmen, das Studium der Kinder finanzieren oder auch die eigenen vier Wände sanieren.

Leibrente

Was Banken und auch einige Versicherungen anbieten, ist die sogenannte „Umkehrhypothek“: Im Prinzip ist das nichts anderes, als wenn der Hauseigentümer einen Käufer findet, der ihm monatlich eine gewisse Summe überweist, bis das Haus in dessen Besitz übergegangen ist. Die Vorteile bei der Vereinbarung bei einer Bank sind erstens, dass kein Käufer gefunden werden muss, der sich auf ein solches Vorhaben einlässt, und dass zweitens der bisherige Hauseigentümer ein Wohnrecht auf Lebenszeit zugestanden bekommt.

Vergleichen lohnt sich

Der Nachteil einer durch Banken und Versicherungen finanzierten Immobilienrente ist allerdings, dass diese sich ihre Risiken natürlich bezahlen lassen. Ein Vertrag mit einer Privatperson kann deshalb finanziell deutlich gewinnbringender sein. Sollte etwa der Hauseigentümer ein deutlich höheres Alter als das Durchschnittsalter erreichen, kann das für die Finanzinstitute teuer werden.

Weitere Quellen:

Immobilienrente – Wie man im Alter zu Geld kommt
Sparkasse Hanau Immobilienrente
Geldanlage für Senioren

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